Ein Zenmeister wird gefragt, was er tue um glücklich und zufrieden zu sein. Er antwortet: "Wenn ich liege, dann liege ich, wenn ich aufstehe, stehe ich auf, wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich." Die Fragenden können nicht verstehen, was der weise Alte ihnen damit sagen möchte, tun sie doch das gleiche mit dem Unterschied, dass sie nicht glücklich sind. Sie fragen ihn nach seinem Geheimnis und er wiederholt das Gesagte. Und fügt hinzu: " Sicher liegt auch ihr und ihr geht auch und ihr esst. Aber während ihr liegt, denkt ihr schon ans Aufstehen, während ihr aufsteht, überlegt ihr, wohin ihr geht und während ihr geht, fragt ihr euch, was ihr essen werdet. So sind eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst euch auf den Augenblick ganz ein und ihr habt die Chance wirklich glücklich und zufrieden zu sein."

Unsere Hunde leben diese buddistische Weisheit.

Sie machen es uns tagtäglich vor. Wir können viel von ihnen lernen.

 

 

Ungeduldig sein, heißt: ständig etwas Besseres erwarten!

Dadurch fehlt dem ungeduldigen Menschen das Bewusstsein für die Gegenwart.

Statt im JETZT zu leben, beraubt er sich seiner Zufriedenheit, weil er nicht verweilen kann.

Verweilen bei den schönen Dingen des Augenblicks, bei den momentanen, vielleicht auch nur winzigen Erfolgen.

Und in der Hundeerziehung sind die Erfolge oftmals nur sehr klein.

Aber man muss sie zu erkennen lernen und zu würdigen wissen.